Wenn Berliner Kellner am Kudamm um die Wette laufen

Wenn Berliner Kellner am Kudamm um die Wette laufen
Etwa 500 Menschen waren am Sonntag dabei, um zu sehen, wie Kellner, Pagen und Köche auf dem Kurfürstendamm um die Wette laufen — und dabei eine ihrem Job gemäße Aufgabe erfüllen.
Kellner, Pagen und Köche sind in Berlin wieder auf dem Kurfürstendamm um die Wette gerannt. Etwa 500 Menschen hätten sich am Sonntag die traditionellen Wettbewerbe der Gaststätten-Mitarbeiter angeschaut, sagte eine Sprecherin. Schnell laufen allein genügte aber nicht – die Teilnehmer bewiesen sich auch in ihren Fachgebieten. So bereiteten die Köche während ihres Wettrennens ein Dessert zu und die Barkeeper mixten ein Getränk. Die Pagen schleppten beim Laufen zehn Kilo schwere Koffer und die Kellner balancierten gefüllte Gläser auf Tabletts.
Bei den Barkeepern habe in diesem Jahr ein alter bekannter gewonnen, sagte die Sprecherin. Pedro-Pascal Silfira war im vergangenen Jahr bei den Kellnern Erster. Da er Auszubildender in einem Hotel sei, durchlaufe er dort verschiedene Stationen – und dürfe so beim Rennen in unterschiedlichen Kategorien antreten. Bei den Kellnern habe Gerald Sachs gewonnen, bei den Kellnerinnen Ulrike Wenzel. Julius Berg war Schnellster bei den Pagen und Maximilian Kalkofen gewann das Rennen der Köche. Das Hotel Sofitel am Kurfürstendamm stellte die meisten Teilnehmer.

Die Laufstrecke ist 400 Meter lang, in den Kategorien müssen die Läufer aber unterschiedlich viele Meter zurücklegen. Der Lauf hat eine lange Tradition: Bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren veranstaltete der Gastronom Emil Remde jedes Jahr ein Kellnerderby auf dem Kurfürstendamm. 2011 wurde die Veranstaltung wiederbelebt.

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