Berliner Wettschwimmen für sauberes Flussbad in der Spree

Berliner Wettschwimmen für sauberes Flussbad in der Spree

80 Schwimmer springen in die Spree. Sie wollen den „Flussbad Pokal“ gewinnen — und für ein Schwimmbecken an der Museumsinsel werben.
Um sich für den Schutz der Spree einzusetzen, sind rund 80 Mutige darin um die Wette geschwommen. Vor der Kulisse der Museumsinsel wetteiferten sie am Sonntagnachmittag bei regnerischem Wetter um den «1. Berliner Flussbad Pokal». Die Initiative «Flussbad Berlin» hatte den Wettbewerb über 1000 Meter zum «Europäischen Flussbadetag» organisiert. Sie wollte damit ein Zeichen für den Gewässerschutz und eine saubere Zukunft der Spree setzen.

Derzeit ist der Fluss allerdings nicht zum Schwimmen geeignet. Ein Gesundheitsrisiko der Teilnehmer am Schwimmwettbewerb durch Krankheitserreger könne nicht ausgeschlossen werden, ließen die Veranstalter wissen. Der Spree-Abschnitt wurde daher im Vorfeld mikrobiologisch untersucht und auf Verletzungsrisiken abgesucht.

Die Initiative will den Spreearm an der Museumsinsel in Mitte zu einem Flussbad machen. Ihre Vision: ein 750 Meter langes Schwimmbecken zwischen Schlossplatz und Bode-Museum. Es soll so groß werden wie zwölf Olympische Schwimmbecken. Der Bund hatte entschieden, das Projekt mit 2,6 Millionen Euro zu unterstützen. Das Land Berlin will weitere 1,4 Millionen Euro beisteuern.

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